Stadtrundgang durch Gräfenhainichen

Willkommen zum StadtrundgangPräsentationStadtrundgangAm Freitag sendeten  Bürgermeister Harry Rußbült (Linke), Verwaltung, Planer und interessierte Bürger das Start-Signal  für die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes von Gräfenhainichen aus. Sie trafen sich zu einem Rundgang um zu schauen, wo und was in der Heidestadt in Zukunft noch passieren könnte.

Zum Auftakt des Freitag-Spaziergangs durch die Stadt erinnerte Rußbült daran, dass das Stadtentwicklungskonzept 2005 vom Stadtrat eben in der zum Treffpunkt auserkorenen Paul-Gerhardt-Kapelle auf den Weg gebracht worden war. "Einstimmig", wie der Bürgermeister gern betont. Nun  gehe es darum, die Ideen von der Stadt mit neuer Energie zu verfeinern und zu ergänzen.

Der Zeitplan dafür dürfte zumindest bei Bürgermeister und Stadtplaner Harald Kegler schon stehen. Nachdem der Stadtrat den Weg für die Fortschreibung freigemacht hätte, sollte schnell an die Arbeit gegangen werden, hieß es. Treffen mit Bürgern, weitere Stadtrundgänge und eine bis zum Sommer in der Stadtinformation zu errichtende Informationsplattform zum Thema Energie sind nur einige der geplanten Aktionen. 

Dass der Stadtumbau für die beiden großen Wohnungsunternehmen ein Erfolg gewesen sei, betonten im Gleichklang deren Geschäftsführer Frieder Bahn (Wohnungsgesellschaft) und Vorstand Reinhard Kabisch (Wohnungsgenossenschaft). Bei beiden ist das Interesse an der Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes groß – schließlich sei dies die Grundlage zur Beantragung weiterer Fördermittel.  Das wissen auch Stadtplaner und Bürgermeister. Deshalb war von der Verabschiedung der Planungspapiere noch in diesem Jahr die Rede. 

Ein Rundgang durch die Stadt hieß aber auch, Probleme vor Ort mit in die Betrachtungen einzubeziehen. Für das gemeinsam durch die Kreismusikschule und die  Kita "Sonnenblume" genutzte Gebäude zeichnete sich eine Lösung ab. "Fördermittel für die energetische Ertüchtigung und die Fassadengestaltung sind bewilligt", so Harry Rußbült. "Die Kinder sollten in den Gestaltungsprozess mit einbezogen werden", sagte hingegen Harald Kegler. 

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